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Jugendschutzprogramme

Die Besonderheit anerkannter Jugendschutzsoftware ist ihre Programmierbarkeit. Anbieter können diesen Programmen mit einer Kennzeichnung mitteilen, für welche Altersgruppe ihre Inhalte geeignet sind. Diese Programme sind gesetzlich geregelt, müssen nach Altersgruppen differenzieren und werden von der Kommission für Jugendmedienschutz geprüft.

Kriterien für die Anerkennung sind:

  • hohe Wirksamkeit bei der Filterung (Zuverlässigkeit von mindestens 80%),
  • einfache Handhabung (z.B. sinnvolle Vorkonfiguration),
  • volle Kontrolle für Eltern (sie müssen die Filterlisten jederzeit erweitern können).

Die Jugendschutzprogramme werden nach dem aktuellen Stand der Technik anerkannt, müssen aber kontinuierlich verbessert werden. Dies wird regelmäßig überprüft, auch Tests mit Eltern und Kindern sind vorgesehen.

Im Jahr 2012 wurden die ersten beiden Programme für PCs mit Windows von der Kommission für Jugendmedienschutz anerkannt. Schutzlösungen für andere Betriebssysteme, Smartphones und Spielkonsolen mit Internetzugang müssen noch entwickelt werden – auch das ist ein Ziel der gemeinsamen Initiative.

Banner zur Kampagne. © apertoplenum
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